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Stadt Ried

 
Alternativen Energieen
gehört in Ried die Zukunft

RIED. Die Bereitschaft der Bevölkerung in alternative Energiegewinnung zu investieren ist so groß wie nie zuvor. Heuer wurden in Ried bereits 22 Ansuchen auf Unterstützung von Photovoltaikanlagen, solarer Warmwassergewinnung und Pelletsheizungen gestellt. Weit mehr, als ursprünglich im städtischen Fördertopf für solche Maßnahmen vorgesehen waren.

Dass nun doch alle bis dato eingebrachten Anträge auch tatsächlich berücksichtigt werden können, dafür hat SP-Stadtrat Erich Rohrauer gesorgt, und zwar mittels Umschichtungen im Sozialbudget zu Gunsten des Umweltbereiches „So ist es gelungen, dass keiner der bisherigen Bewerber auf nächstes Jahr vertröstet werden muss.“

Stadt wird Kraftwerk

Stadtrat Erich Rohrauer denkt noch einen Schritt weiter: „Ried soll sich generell dahin orientieren, mittelfristig in Sachen Energie möglichst unabhängig zu werden. Einerseits durch die Verwirklichung des Geothermieprojekts, andererseits durch viel selbst produzierten Strom. Unsere Stadt soll quasi zum Kraftwerk werden.“
Gemeinsam mit FP-Stadtrat Ernst Reiter regt er an: „Die Energie Ried GmbH muss sich im Stadtgebiet künftig in großem Umfang der Errichtung, dem Betrieb und der Vorfinanzierung von Photovoltaikanlagen widmen. Die Bürgerinnen und Bürger brauchen dafür selbst nur sehr überschaubare Beträge in die Hand zu nehmen und haben dann nach einer gewissen Amortisationsphase selbst die eigene Stromproduktion am Dach.“

Bildtext:
Die Stadträte Ernst Reiter (links) und Erich Rohrauer vor einem Haus in der Gamonstraße, dessen Photovoltaikanlage seit fünf Jahren zwei Drittel des Strombedarfs der Familie Manner produziert.

Rückfragehinweis: Erich Rohrauer, Telef. 0664 / 3643334

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