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JHV der SPÖ Ort i. I.

Jahreshauptversammlung der SPÖ Ort i. I.:
Nur die SPÖ stand in den letzten Jahren immer auf der Seite der Orter Bevölkerung!
 
Am 5. Mai fand am Abend im Gasthaus xy die Jahreshauptversammlung der SPÖ Ort i. I. statt, zu der Vorsitzender Franz Brandstötter neben zahlreichen Mitgliedern als Ehrengäste Landtagsabgeordneten Christian Makor, Pensionistenverbands- Vorsitzenden Felix Fischer und Viktor-Adler-Plaketten träger Josef Piralli begrüßen konnte. Nach dem Totengedenken berichtete SPÖ Vorsitzender Brandstöter über die Gemeindegeschehnisse der letzten Jahre. Nach dem sehr erfreulichen Wahlergebnis bei den Gemeinderatswahlen 2003, bei der die SPÖ Ort ein Mandat dazu gewinnen konnte, kehrte in die Gemeindestube sehr schnell Ernüchterung ein. Besonders die Bauvorhaben Neubau der Sportkabine und Neubau des Kindergartens haben für die Gemeinde nachhaltige finanzielle Konsequenzen:
Seit 2004 kann die Gemeinde Ort i. I. ihr Budget nicht mehr ausgleichen. Nur aus diesem Grund wäre das geplante Einkaufsdorf in Ort ein Segen für die Gemeinde gewesen. Kassier Wolfgang Rescheneder brachte den Finanzbericht. Er bedankte sich für die großzügige finanzielle Zuwendung, die der Fraktionsobmann jährlich der Ortsparteikasse zukommen lässt.
Im anschließenden Referat widmete sich Christian Makor der Bundespolitik. Viele eingefleischte SPÖ Funktionäre haben in den letzten beiden Jahren ein extremes Wechselbad der Gefühle durchgemacht. Schien der Wahlsieg der SPÖ, nach zahlreichen gewonnenen Landtags- und Gemeinderatswahlen vergangenen Jahren, eine fast schon ausgemachte Sache zu sein, so führten die kriminellen Turbulenzen im Rahmen des so genannten BAWAG Skandals zu großen Frustrationen. Im Frühjahr 2006 schien die Wahl im negativen Sinne für die SPÖ gelaufen zu sein. Durch einen Ruck der zwei bis drei Wochen vor den Nationalratswahlen durch die Reihen der Funktionäre ging konnte aber das Rad noch einmal herum gerissen werden. Umso erfreulicher und ausgelassener konnte der Wahlsieg am 1. Oktober 2006 gefeiert werden. Nachdem sich die SPÖ mehrfach bei der ÖVP für ihren Wahlsieg entschuldigt hatte konnten auch die Koordinationsverhandlungen aufgenommen werden. Das im Jänner 2007 präsentierte Regierungsprogramm und die Ressortverteilung der Ministerien waren aber dann wieder wenig Anlass zur Freude für die Funktionäre. Makor appellierte an die Mitglieder und Funktionäre, der neuen unter SPÖ Führung agierenden Bundesregierung nun mehr aber eine Chance zu geben. Auch in Wien sei klar, so Makor, das für die nächsten anstehenden Gemeinderats- und Landtagswahlen in Oberösterreich 2009, ein Rückenwind aus Wien notwendig sein wird um nach dem fulminanten Wahlsieg 2003 die SPÖ Position weiter auszubauen.
Im zweiten Teil seines Referates widmete sich Makor der Gemeinde Ort:
Er habe die Gemeinde überdurchschnittlich oft besucht, so Makor, es habe viele Anlässe und Ereignisse gegeben die ihn hierher geführt haben. Die SPÖ in Ort i. I. und die SPÖ im Bezirk könne jedoch mit Stolz von sich behaupten, dass sie all die Jahre als einzige Partei immer auf der Seite der Orterinnen und Orter gestanden ist. Er erinnerte an diesem Zusammenhang an die Demonstration gegen die Mülltransporte aus Salzburg und an die heftige Debatte um das Einkaufsdorf in Ort. In der Auseinandersetzung um das geplante Einkaufszentrum sei nur die SPÖ auf der Seite der Orter Bevölkerung gestanden. Die Grünen wären ohnehin dagegen gewesen. Die FPÖ konnte sich weder dafür noch dagegen entscheiden. Von der ÖVP und ihren Spitzenrepräsentanten im Bezirk hörte man in dieser Frage überhaupt nichts. Seiner Meinung nach sei das Einkaufsdorf in Ort alleine auf Grund der Tatsache gescheitert, das sich eine Handvoll Wirtschaftskammerfunktionäre dagegen ausgesprochen haben um sich dadurch lästige Konkurrenz vom Hals zu halten. Mit dem Dank für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und erbiete dies auch weiterhin so zu halten schloss Makor seine Ausführungen.
Im Anschluss konnten Benedikte Schlosser und Elsa Moser die silberne Ehrennadel der SPÖ für langjährige Funktionstätigkeit überreicht werden. Wolfgang Rescheneder erhielt die goldene Ehrennadel der SPÖ für über 20-jährige Funktionstätigkeit. Eine ganz besondere Ehrung erhielt Adolf Ortlechner, der mehr als 50 Jahre Mitglied der SPÖ ist.
Bevor Obmann Franz Brandstötter die Mitgliederversammlung gegen 22 Uhr schloss wurde noch interessiert über die Frage der Eurofighter, der Studiengebühren und die Ablehnung des Einkaufsdorfes in Ort diskutiert.  

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