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Infoabend – Fernwärme

Informationsabend zur Obernberger Fernwärme
Zu der am 4. Mai in der Mehrzweckhalle in Obernberg stattgefundenen Informationsveranstaltung der Obernberger Fernwärme GmbH lud Geschäftsführer Kurt Atzgerstorfer. Notwendig wurde die Versammlung vor allem deswegen, weil die angekündigten Preiserhöhungen von einem großen Teil der Kunden nicht akzeptiert werden.
Nach einer Prüfung der Obernberger Fernwärme GmbH durch den Landesrechnungshof, der grobe Mängel in der wirtschaftlichen Führung in der Vergangenheit festgestellt hatte, wurde Herr Kurt Atzgerstorfer im Sommer letzten Jahres zur Sanierung des Unternehmens eingesetzt. Nach umfangreichen technischen Neuerungen, Verhandlungen mit den Banken  und Liquiditätsberechnungen legte Atzgersdorfer einen Plan vor, der nunmehr endgültig einen Wärmepreis von 0,58 Cent  (statt ursprünglich angekündigter 0,60 Cent) vorsieht. Eine Maßnahme, die letztlich wahrscheinlich von allen Fernwärmebeziehern akzeptiert werden könnte. Dass der Preis allerdings rückwirkend per 1.1.2006 fällig sein soll, wird vor allem von jenen rund 100 Kunden, die sich in einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen haben vehement und nachhaltig abgelehnt.
Bei dem Informationsabend mit dabei waren auch die beiden Landtagsabgeordneten Christian Makor (SPÖ) und Alfred Frauscher (ÖVP). Auf Vermittlung der beiden Landtagsabgeordneten einigte man sich im Gemeinderat im vergangenen Jahr auf ein 11-Punkte-Programm für die Zukunft der Fernwärme.
Makor betonte in seiner Wortmeldung, dass mit Sicherheit bei der Fernwärme in der Vergangenheit grobe Fehler und Misswirtschaft passiert seien. Gerade für die SPÖ gebe es keinen Grund hier etwas zu beschönigen oder zu vertuschen. Trotzdem sei es wichtig den Blick nach vorne zu richten. Die Geothermie sei ein Heizsystem mit Zukunft. Niemand könne gezwungen werden neue Verträge zu unterschreiben. Es wäre aber schade, wenn das gemeindeeigene Fernwärme-Unternehmen in Konkurs gehen müsste. Ob es bei neuen Eigentümern dann bessere Konditionen geben würde, ist gänzlich ungewiss.
Seine auf einen Kompromiss ausgerichtete Frage, ob als Stichtag für die neuen Preise nicht auch der 1.7.06, statt der 1.1.06 möglich sei, wurde von Geschäftsführer Atzgerstorfer verneint, weil durch die zusätzlichen bereits getätigten Investitionen einerseits und dem stark gefallenem Wärmeverbrauch auf Grund des milden Winters andererseits auf keinen Euro mehr verzichtet werden kann.
Werden in den nächsten Wochen nicht von den allermeisten Kunden die neuen Tarife akzeptiert droht der Fernwärme jedenfalls das wirtschaftliche Aus.
Die Pattstellung bleibt weiter aufrecht und die Zukunft der Obernberger Fernwärme GmbH somit weiter ungewiss.

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