Zukunft EPU
Zukunft EPU – Diskussion in Ried
Mehr Fairness für Selbstständige – dieses Motto rief der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Ried für einen Diskussionsabend mit NAbg. Dr. Christoph Matznetter am 14. April in der neu eröffneten Produktionsschule in Ried aus.
Matznetter stellte unter anderem die Forderungen des Wirtschaftsverbandes im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Fairsicherung“ vor. Zentrale Punkte dabei sind die Abschaffung des 20 % Selbstbehalts bei Arztbesuchen und die Senkung der Mindestbeitragsgrundlage für die Krankenversicherung auf ASVG Niveau. „Vor dem Hintergrund der prekären finanziellen Lage, in der sich viele EPUs (Ein-Personen-Unternehmen) befinden, braucht es dringend eine soziale Gleichstellung mit den ASVG Versicherten“ führte Matznetter bei der Podiumsdiskussion aus, bei der er von Robert Hueber, Landesvorsitzender des SWV Oberösterreich, und Beverley Allen-Stingeder, PR-Beraterin und selbst EPU, flankiert wurde.
Hueber gab weiters zu bedenken, dass die angestrebten Verbesserungen lediglich einer Satzungsänderung in der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) bedürfen und nicht im Nationalrat beschlossen werden müssen. „Wir haben es also selbst in der Hand, die Lage der vielen Kleinstunternehmer in unserem Land zu verbessern. Immerhin verdienen laut aktueller Statistiken 50 Prozent der Selbstständigen in Österreich jährlich weniger als 11 329 Euro oder anders gerechnet 944 Euro monatlich. „Angesichts dieser Zahlen lässt sich das Bild des reichen Unternehmers wohl nicht länger aufrechterhalten“ stellte Robert Hueber abschließend fest.
Bildtext:
Bild 1: v.l.n.r. Franz Schabetsberger (Regionsvorsitzender Innviertel), Mag.a Beverly Allen-Stingeder (EPU, PR-Beraterin), Dr. Christoph Matznetter (Nationalratsabgeordneter, Präsident SWV Ö), Robert Hueber (Präsident SWV OÖ)
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Helmut Mitter
Landesgeschäftsführer, Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband OÖ
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