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„Grundversorgung statt Profit“ –SPÖ will Wasser im Bezirk Ried schützen

1. Juni 2026

„Grundversorgung statt Profit“ –SPÖ will Wasser im Bezirk Ried schützen

Grassierende Trockenheit

Österreich erlebt das trockenste Frühjahr seit Messbeginn im Jahr 1858. Die Folge sind Waldbrände, abgedrehte Dorfbrunnen und sehr niedrige Grundwasserspiegel bis hin zu Versorgungsengpässen. Gleichzeitig gerät die Landwirtschaft massiv unter Druck. Der Weizen wächst nicht mehr so, wie er soll und das Futtermittel für Tiere wird knapp. Die anhaltende Trockenheit lässt Böden, Wälder und Gewässer austrocknen und stellt uns vor große Herausforderungen. Das ist kein Zufall. Durch die Klimakrise nehmen die Extremwetterereignisse zu. Das bedeutet längere Trockenheit, stärkere Unwetter und häufigere Überschwemmungen. Ja, auch im Bezirk Ried. Studien von Greenpeace und dem Umweltbundesamt zeigen, dass in den kommenden Jahrzehnten österreichweit über 470 Gemeinden von Wassermangel betroffen sein könnten und die Grundwasserressourcen bis 2050 um 23 Prozent schrumpfen könnten. Die SPÖ setzt sich auf allen Ebenen für den Schutz unseres Klimas, unserer Natur ein. Wir wollen die Trinkwasserversorgung zukunftsfit machen und für unsere Regionen nachhaltig absichern.

Wasser-Situation im Bezirk Ried

Das Innviertel ist eine der am stärksten von der Trockenheit betroffenen Regionen ganz Österreichs. An der Messstation in der Marktgemeinde Reichersberg wurden nur 11 Liter Regen pro Quadratmeter anstatt der sonst üblichen 53 Liter im langjährigen Durchschnitt gemessen. Sie war damit die trockenste Station in ganz Oberösterreich. Auch in der Bezirkshauptstadt Ried im Innkreis fiel mit rund 17 Litern nur ein Viertel der sonst üblichen Regenmenge. „Gerade für das Innviertel als landwirtschaftliches Herzstück Oberösterreichs muss das ein Alarmsignal sein. Die Trinkwasserversorgung ist im Bezirk Ried zwar grundsätzlich gesichert. Die Grundwasserstände verzeichnen aber durch die anhaltende Trockenheit historische Tiefstände. Wir müssen jetzt handeln, bevor in den Gemeinden die Brunnen trockenbleiben!“, warnt Bundesrat Sebastian Forstner.

Foto (© SPÖ) v.l.n.r : Bezirksvorsitzender Bgm. Fritz Hosner, Melanie Wohlfarter, Nationalratsabgeordnete Julia Herr, Bundesrat Sebastian Forstner und Bgmin. Petra Mies

Bundesweiter SPÖ-Plan zum Schutz unseres Wassers

Um für künftige Trocken-Perioden vorzusorgen, hat die SPÖ ein umfassendes Maßnahmenpaket erarbeitet. SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr betont dazu: „Die Trockenheit wird uns in Zukunft immer häufiger beschäftigen. Wasser ist öffentliche Grundversorgung, in Zeiten der Knappheit soll damit kein Profit gemacht werden. Wir haben einen Plan, um unsere Wasserversorgung nachhaltig abzusichern. Setzen wir ihn gemeinsam um!“

Diesen Plan will Bezirksvorsitzender Bürgermeister Fritz Hosner auch für den Bezirk Ried vorantreiben.

Grundversorgung statt Profit – SPÖ will Wasser schützen

Folgende Punkte sind der SPÖ dabei besonders wichtig:

[1] Auch der Rechnungshof sagte 2024: „Eine nachhaltige Verteilung der begrenzten Ressource Wasser kann über einen Zeitraum von 25 Jahren nicht gesichert werden, auch allfällige Ressourcenkonflikte sind über einen derart langen Zeitraum nicht vorhersehbar.“

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