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Ried

Aktionstag der SPÖ in Ried:
Runter mit den Spritpreisen!
Tanken um 0,89 Euro!

Am Freitag, 14. November 2008, von 17:00 bis 19:00 Uhr,  wurde bei der EUROL-Tankstelle in Ried im Innkreis Sprit um sensationelle 89 Cent abgegeben.  Der Grund für diesen erfreulichen Segen für die AutofahrerInnen ist der Aktionstag der SPÖ. SPÖ-Mandatare stehen an den Zapfsäulen und befüllen die Fahrzeuge mit Benzin oder Diesel. EUROL und SPÖ teilen sich die Verbilligung. Unterstützt wird die Aktion vom ARBÖ in Ried.
„Das Fass Rohöl wurde heute um rund 55 Dollar gehandelt, noch im Juli lag der Preis bei 140 Dollar.  Aber an den Tankstellen macht sich diese Tatsache nicht bemerkbar. Während die Ölmultis beim Höhenflug des Rohöls mehrmals täglich die Preise nach oben schraubten, lassen sie sich nun unendlich Zeit mit dem Preis wieder runter zu gehen und lukrieren damit millionenschwere Profite auf dem Rücken der AutofahrerInnen,“ kritisiert der Bezirks-Vorsitzende der Rieder Sozialdemokrat/inn/en, Landtagsabgeordneter Christian Makor
„Gerade im ländlichen Raum sind viele auf das Auto angewiesen. Tausende InnviertlerInnen pendeln teils weite Strecken zu ihren Arbeitsplätzen. Gerade für sie ist jeder Cent zu hoher Spritpreis direkt in der eigenen Geldbörse zu spüren. Während der Rohölpreis inzwischen ein Niveau wie Mitte 2005 erreicht hat, müssen die Autofahrer aber immer noch fast die Preise vom Höchststand berappen. Zu Recht fühlen sich viele von den Ölmultis schamlos abgezockt“, befindet Eberschwangs Bürgermeister Josef Bleckenwegner  (SPÖ).
Die SPÖ-Organisationen der Stadt und des Bezirks Ried wollen mit der Tankaktion wieder ein markantes Zeichen setzen, um dem profitgierigen Treiben zumindest kurzzeitig entgegen zu steuern und die Problematik wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen.
„Autofahrer/innen zu entlasten, heißt die ohnehin kränkelnde Konjunktur anzukurbeln. Denn wer die Massenkaufkraft stärken will, muss bei den Hauptursachen der Teuerung ansetzen: Und das ist neben der Teuerungswelle bei Lebensmittel, der
immense Preisanstieg beim Verkehr. Alleine in den ersten 9 Monaten des Jahres 2008 sind die Autokosten um 7,9 Prozent gestiegen. Während sich die Gewerkschafter redlich um jeden Zehntel-Prozentpunkt Lohnerhöhung bemühen, drohen vor allem Pendlerinnen und Pendler schon am Weg zum Arbeitsplatz zu verarmen“, bringt es Vizebürgermeister Michael Steffan (SPÖ) auf den Punkt.
Diese Aktion soll auch als ein deutliches Signal an eine neue Bundesregierung verstanden werden, sich der Problematik anzunehmen. Um den Auswirkungen des horrenden Spritpreises Herr zu werden, fordern die drei Sozialdemokraten mit Nachdruck:
 Preis dämpfende Anpassung der Mineralölsteuer, die bei drastischer Verteuerung von Benzin und Diesel abgesenkt, bei starker Verbilligung angehoben wird.
 Anhebung des Kilometergelds von 42 auf 45 Cent.
 Anhebung  der Pendlerpauschale zugunsten von Kleinverdienern, angelehnt an die Steuerfreibeträge für Alleinverdiener. Bürgerinnen und Bürger, deren Einkommen so niedrig sind, dass sie keine Steuern zu entrichten haben, profitieren von der derzeitigen Regelung der Pendlerpauschale überhaupt nicht.
 Schärfere Preiskontrolle
 Anhebung des Verkehrsabsetzbetrages auf 471.— Euro (der seit 1989 mit 291.—Euro unverändert ist)
 Keine zusätzlichen Belastungen durch höhere Beimischung von sog. Biotreibstoff.
 Ökologiepaket statt sinnloser Tempolimits (z.B. „Lufthunderter“) auf dreispurigen Autobahnen mit fürstlichen Lärmschutzwänden für unbewohnte Grünzonen.  Mit einem solchen Paket könnten Anreize zur technischen Nachrüstung älterer Fahrzeuge finanziert werden, um CO2-Ausstoß und Feinstaubbelastung zu reduzieren, sowie der Kauf umweltfreundlicher Autos gefördert werden. 

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