Ried
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer zu Besuch im Bezirk Ried
Lebenshilfe, Oktoberfest und Diskussion in Mettmach standen am Programm
Die höchste Repräsentantin des Staates nach dem Bundespräsidenten, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, verbrachte auf Einladung von Landtagsabgeordneten Christian Makor letzten Samstagnachmittag im Bezirk Ried. Neben einem Besuch des Lebenshilfe Wohnhauses in Ried, das für Menschen mit voller Betreuung erst letztes Jahr errichtet wurde stand ein kurzer Rundgang am Rieder Oktoberfest am Programm.
Weiter ging es nach Mettmach, wo sie im Rahmen einer Diskussionveranstaltung eine Woche vor der Nationalratswahl vor 80 interessierten BürgerInnen sprach.
Laut einer SORA-Umfrage finden es 66 Prozent der österreichischen Frauen "sehr wichtig" und weitere 20 Prozent "wichtig", dass Kind und Beruf vereinbar sind.
Um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können, ist nach Ansicht Prammers der flächendeckende Ausbau einer qualitativ hochwertigen, leistbaren, bedarfsorientierten und ganztätigen Kinderbetreuung ebenso notwendig wie die weitere Flexibilisierung des Kindergeldes und ein Ausbau der Elternarbeitszeitautonomie. Außerdem fordert die SPÖ Oberösterreich den Gratis-Kindergarten für alle Kinder von 3 bis 6 Jahre!
Prammer führte aus, dass die SPÖ wie keine andere Partei die politische Verantwortung wahrnimmt, um Frauen ein eigenständiges, ein selbstbestimmtes Leben zu garantieren und daher mehr als kompetent ist, um die Anliegen der Frauen auch in Zukunft engagiert und effektiv zu vertreten.
"Die SPÖ hat jahrzehntelang Frauenanliegen in den Mittelpunkt gestellt und daran gearbeitet, das Leben von Frauen zu verbessern, deshalb ist die SPÖ die einzig logische Alternative für Frauen bei der Nationalratswahl am 28. September", betonte Barbara Prammer.
Den späten Abschluss des Ried-Tages bildete für Nationalratspräsidentin der Besuch des „Soundcheck“-Bandfestivals im Star-Movie-Kino Ried, bei dem 3 Bands auftraten.