SPÖ Bezirksorganisation Ried

Möglichkeiten, wie du die SPÖ unterstützen kannst

Mitmachen

Bezirk Ried

In der Region Innviertel droht die
Gesundheitsvorsorge auszubluten!


RIED. Herzinfarktpatienten im Raum Linz oder Wels haben eine deutlich bessere Chance zu überleben als etwa im Innviertel. Vor allem deshalb, weil sich die Angebote der Gesundheitsvorsorge immer stärker auf die Ballungszentren konzentrieren und die ländlichen Gebiete dadurch „ausgeblutet“ werden. Eine inakzeptable Entwicklung, der die SP-Spitzenpolitiker des Bezirkes Ried unbedingt Einhalt gebieten wollen.
Die Bürgermeister Walter Schneiderbauer (Aurolzmünster), Josef Bleckenwegner (Eberschwang) und Johann Jöchtl (Waldzell) sowie Vizebürgermeister Michael Steffan (Ried) setzten sich deshalb vehement dafür ein, dass das Krankenhaus Ried nicht nur auf dem Papier als Schwerpunktkrankenhaus eingestuft ist: „Im Interesse der Bevölkerung der gesamten Region Innviertel müssen schleunigst die dringend erforderlichen Geldmittel zur Verfügung gestellt werden!“
Dringender Handlungsbedarf besteht nicht nur bezüglich der Anschaffung moderner Geräte, es müssen auch räumliche Kapazitäten geschaffen werden. „Es ist für Patienten unzumutbar, dass sie, wie es im Rieder Krankenhaus häufig vorkommt,  auf Betten am Gang untergebracht und behandelt werden“, prangern die SP-Spitzen  an: „Offensichtlich werden die medizinischen Bedürfnisse in den ländlichen Bereichen nicht ausreichend ernst genommen!“
Für eine funktionierende Gesundheitsvorsorge ist auch entsprechend qualifiziertes Personal eine Grundvoraussetzung. Die SP-Spitzenpolitiker des Bezirks Ried kritisieren in diesem Zusammenhang heftig, dass bestehenden und hochwertigen Ausbildungsangeboten die Schließung bzw. die Absiedlung aus der Region droht: Sollten die vier medizinischen Akademien des BFI in Kooperation mit dem Krankenhaus Ried nicht in die neue Ausbildungsform eingebunden werden, dann wird es im Innviertel über kurz oder lang auch beim medizinischen Fachpersonal zu gravierenden Engpässen kommen.
„Man kann sich eben nicht zur Förderung des ländlichen Raumes bekennen und gleichzeitig die Aus- und Weiterbildung des dafür notwendigen Personals beschränken. Dies hat nämlich zur Folge, dass die medizinische Versorgung schon auf Grund des Personalmangels zukünftig nicht mehr gesichert sein wird,“ so die vier Politiker abschließend.

Social Media Kanäle

Besuche unsere Social Media Kanäle!