Ried
Luftgewehr/Luftpistole
Vergleichskampf ASKÖ-SPÖ
Am 19. August wurde zwischen den ASKÖ-Sportschützen und der SPÖ ein freundschaftlicher Vergleichskampf im Luftgewehr- bzw. Luftpistolenschießen im Schießkeller der ASKÖ Ried ausgetragen.
Dem ursprünglichen Ansinnen der weitgehend völlig ungeübten SPÖ-Schützen eine „sportliche Gleichwertigkeit“ dadurch herzustellen, dass den ASKÖ-Sportschützen beide Hände am Rücken gebunden und eine Augenbinde angelegt werden soll, wurde nicht entsprochen. Stattdessen einigte man sich darauf, dass bei den Sportschützen „nur“ 60% der Ringe gewertet werden.
Mit der Ausnahme von Gerald Held (SPÖ-Vorsitzender von Hohenzell), der letztmals vor einer Dekade dem Schützensport nachging, bestand die rote Mannschaft mit Landtagsabgeordneten Christian Makor, Vizebürgermeister Michael Steffan und ÖGB-Bezirkssekretär Johann Walchetseder aus zwar hoch motivierten, aber völlig ungeübten Schützen.
Die ASKÖ-Sportschützen traten mit Eva Schmid, Thomas Hochhauser, Edi Wallerstorfer, Christoph Janker, Hermann Dobler, Stefan Sacher und Walter Scheiringer an.
Zur Motivation wurde vereinbart, dass die Siegermannschaft jedenfalls anschließend zur abendlichen Jause von den Verlierern eingeladen wird.
Nach einer ausführlichen sicherheitstechnischen Einführung im Umgang mit der Waffe und einigen Probeschüssen, bei denen zwar die Tapete zu Schaden kam, dafür aber der Zielscheibenverbrauch minimiert wurde, startete der Wettkampf, bei dem alle Schützen 20 Schuss (nach freier Wahl mit Pistole oder Gewehr) abgeben mussten.
Das Ergebnis:
SPÖ:
Gerald Held 157 Ringe
Michael Steffan 110 Ringe
Johann Walchetseder 85 Ringe
Christian Makor 76 Ringe
Gesamt: 428 Ringe, durchschnittl. 5,35 Ringe pro Schuss
ASKÖ
Edi Wallerstorfer 193 Ringe
Eva Schmid 162 Ringe
Thomas Hochhauser 178 Ringe
Christoph Janker 177 Ringe
Hermann Dobler 175 Ringe
Stefan Sacher 158 Ringe
Walter Scheiringer 177 Ringe
Gesamt: 1220 Ringe, durchschnittl. 8,71 Ringe pro Schuss, davon 60% = 5,23 gewertete Ringe pro Schuss
Bei der abschließenden Nachbesprechung im ASKÖ-Heim wurden bei der von den ASKÖ-Schützen „freundlicherweise“ bezahlten Jause noch schützenmäßig gefachsimpelt und eine Revanche im kommenden Jahr vereinbart.