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StR Sabine STEFFAN

Ried hat viel zu wenig Hortplätze
37 Kinder in der Warteschleife!

Die Warteliste wird immer länger! Derzeit liegen der Stadtgemeinde Ried insgesamt 51 Neuanmeldungen für eine nachmittägige Betreuung von Schülern in einem Hort vor. Wegen fehlender räumlicher Kapazitäten haben jedoch nur 14 dieser Kinder eine Aufnahme-Zusage.

Was mit den anderen 37 Mädchen und Buben geschieht, das steht derzeit noch in den Sternen.
In der Stadtratssitzung vom 12. Juni wurde ein Dringlichkeitsantrag von SPÖ-Schulstadträtin Sabine Steffan zur Errichtung zweier neuer Hortgruppen eingereicht.

Es ist derzeit angedacht, dass eine Gruppe mit 23 Kindern im Hort in der Kränzlstraße neu installiert wird.
Laut Gesetz wäre es auch möglich, Kinder die darüber hinaus keinen Hortplatz in Ried bekommen, in Umlandgemeinden unterzubringen.
Der Transfer der Schülerinnen und Schüler soll per Bus erfolgen. Was Maria Wageneder und Sabine Steffan als sehr problematisch und nicht sinnvoll einstufen. Schulstadträtin Steffan: „Das wird für viele Frauen und Männer kaum praktikabel sein, denn sie können ja ihre Arbeitszeiten nur schwer auf den Rücktransport ihrer Kinder abstimmen. Und was der Bustransport kostet, darüber liegen noch keine genauen Berechnungen vor.“
„Ein Armutszeugnis für die, wie Bürgermeister Albert Ortig bei jeder Gelegenheit propagiert, viertreichste Gemeinde des Landes“, kritisiert Maria Wageneder, Landtagsabgeordnete der Grünen. Sie verweist zugleich darauf, dass Ried nach den finanziellen Möglichkeiten von der Gesetzgebung her (OÖ. Kinderbetreuungsgesetz) verpflichtet wäre, im Bedarfsfall für jedes Kind einen Hortplatz zu schaffen.

SPÖ und Grüne fordern, um den aktuellen Bedarf decken zu können, den Hort in der Kränzlstraße provisorisch mittels zweier Raumcontainer zu erweitern. Eine Übergangslösung, denn im Jahr 2010 soll das neue Hortprojekt in der Hauptschule der Franziskanerinnen beziehbar sein und sechs städtische Hortgruppen beherbergen.
Landtagsabgeordnete Maria Wageneder verweist im Zusammenhang mit der Hort-Debatte auch darauf, dass die Wirtschaft in und um Ried ständig Arbeitskräftebedarf signalisiert: „Viele, vor allem Frauen, würden gerne arbeiten, haben jedoch Betreuungspflichten. Um diesen Menschen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern, muss es in Ried ein verbindliches Betreuungsangebot für deren Kinder geben.“

Eine Befragung der Eltern von Kindern im Alter zwischen 0 und 10 Jahren hat ergeben, dass ein Fünftel der Mütter und Väter eine Ausweitung der Öffnungszeiten von Kindergärten in Horten von derzeit 17.15 Uhr auf 18 Uhr wünscht. Sabine Steffan und Maria Wageneder fordern deshalb die Stadtgemeinde auf, im Sinn der Eltern zu handeln und das Angebot, speziell bei den Öffnungszeiten, auszuweiten: „Jetzt kann Ortig zeigen, ob er ein Herz für Kinder hat!“

Auszug aus der Auswertung der Elternbefragung:
• Elternbeitrag zu hoch (vor allem für Mehrkindfamilien)
• 3. Kindergartenjahr verpflichtend Gebührenfrei
• Fixes Kinderbetreuungsgeld für die Dauer der Kinderbetreuung (Anrechnung für Pension), damit junge Mütter nicht sofort wieder arbeiten müssen
• Erweiterung der Öffnungszeit der Kinderbetreuungseinrichtung
• Angebot Betreuung für Hochbegabte
• Zu wenig Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren
• Ausbau der Nachmittagsbetreuung direkt an der Schule
• Schuleintritt ist problematisch für berufstätige Mütter, weil Kinder von der Schule auch schon um 10 Uhr 30 jedenfalls vor Mittag nach Hause kommen

Stadträtin Sabine Steffan
phone: 0664/4033126 od. 07752/80018/31
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