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Utzenaich

SPÖ-Bauernchef Hochegger im Gespräch mit Bauern vor Ort
SPÖ-Agrardelegation in Utzenaich, Bezirk Ried

Der Einladung von den Betreibern einer Biogasanlage sind am vergangenen Freitag einige Mitglieder des Agrarausschusses der SPÖ gefolgt. Da in Kürze das neue Ökostromgesetz im Parlament beschlossen werden soll, ist es für SPÖ-Agrarsprecher NR Kurt Gaßner wichtig, vor Ort mit den betroffenen Menschen ins Gespräch zu kommen. Bekanntlich sind ja durch die enorm gestiegenen Getreidepreise die Biogasanlagen schwer ins Trudeln gekommen. Fast alle Anlagen laufen derzeit mit finanziellem Defizit und einige wurden bereits geschlossen.
Das Argument, dass die Biogasanlagen mit Schuld an den gestiegenen Lebensmittelpreisen haben, wollen die Bauern nicht gelten lassen. „Alle Biogasanlagen zusammen brauchen weniger Agrarfläche, als es Brachfläche in Österreich gibt.“ wehren sich die Bauern vor Ort.
Nach dem Gespräch fühlt sich Franz Hochegger, Vorsitzender der SPÖ-Bauern, wieder bestätigt. „Im neuen Gesetzesvorschlag vom Landwirtschaftsministerium werden wieder die bäuerlichen Projekte benachteiligt und der große Gewinner ist wiederum die Industrie. Der Lobbyismus der Industrie funktioniert in Österreich wesentlich besser als der der Bauern. Einst als zukunftsträchtige Vorzeigeprojekte zur Imagepflege benutzt, dürfen die Biogasanlagen jetzt nicht aufs Abstellgleis kommen“, weist Hochegger auf die Missstände hin. „Der Vorschlag muss so verändert werden, dass bestehende Anlagen eine faire Chance zum Überleben haben“, fordert Hochegger.

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