Ferienspiel
SPÖ-Schildorn bemüht sich um zusätzliches Angebot:
Ferienspiel und Kinderbetreuung im August
SPÖ-Antrag einstimmig angenommen
Die wichtigste Erziehungsinstanz für unsere Kinder sind natürlich die Eltern. Jedoch werden in unserer heute sehr modernen Gesellschaft an junge Eltern hohe Ansprüche gestellt, die nicht immer alleine zu bewältigen sind, erläutert die Vorsitzende des Familienausschusses der Gemeinde Schildorn, Gemeinderätin Katharina Hirtenlehner ihren Einsatz für ein besseres Kinderbetreuungsangebot auch in den Ferien. Ein entsprechender SPÖ-Antrag wurde in der letzten Sitzung des Gemeinderates am 14. April auch einstimmig angenommen.
Es müssen auch in ländlichen Gebieten die familienergänzenden Betreuungsangebote ausgebaut und weiterentwickelt werden. Das OÖ Kinderbetreuungsgesetzt sieht zu den alltäglichen Angeboten, die sogenannten Saison Kindergärten/-Horte, Sonderformen und Pilotprojekte oder den Spiele Sommer vor. Denn nicht immer gibt es die Möglichkeit die Ferienbetreuung unserer Kinder über Verwandte oder Freunde zu organisieren, weiß Hirtenlehner aus eigener Erfahrung.
Dennoch ist eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch am Land sehr gefragt. Immer mehr Gemeinden sehen den Ausbau bedarfsgerechter Kinderbetreuungsangebote als eine Stärkung ihres Standorts. Und diese werden auch vom Land OÖ immer mehr gefördert. Da es in kleineren Gemeinden oft an der Kinderzahl scheitert, gibt es die Möglichkeit eine Ferienbetreuung gemeindeübergreifend zu organisieren. Den Gemeinden entstehen dadurch nur geringe Kosten, da es auch in diesem Rahmen eine Landesförderung gibt. Zudem teilt man sich in Kooperation mit anderen Gemeinden nicht nur die Kosten, sondern auch den organisatorischen-und den Verwaltungsaufwand. Die Gemeinde Andorf beispielsweise, hat für 2011 erstmals einen beitragsfreien Ferien- Kindergarten organisiert.
Von diesen zukunftsorientierten Vorhaben soll auch Schildorn profitieren. In Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden können wir uns so auf eine familienfreundliche Gemeinde zubewegen.
Zudem entsteht durch den Zusammenschluss mehrerer Gemeinden, ein soziales Kindernetzwerk, das für unseren Nachwuchs mit Sicherheit eine sehr positive und hilfreiche Erfahrung für die Zukunft ist.
Die Kinderbetreuung in den Sommerferien soll nach Vorschlag von Kathatrina Hirtenlehner im August, von Montag -Freitag 7:30 bis 12:30 stattfinden und für Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren sein.
Für den gemeinsame Spiel, Bastel- und Bewegungs Spaß, soll eine externe Betreuungsperson eingestellt werden, je nach Bedarf, natürlich auch Hilfskräfte. Der Personalaufwand wird mit einem 75%-igen Landesbeitrag gefördert. Die Anmeldung soll für die Eltern wöchentlich möglich sein.
Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen sind wichtige Faktoren für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unter anderem ist dies einer der wichtigsten Punkte für junge Familien bei der Entscheidung ihres Wohnortes. Denn nur eine familienorientierte und familienfreundliche Gemeinde ist für junge Paare eine zukunftssichere Wohngemeinde.
Auch für unsere Kinder sind diese Betreuungsangebote eine Bereicherung, denn unbewusst wird das gemeinschaftliche Verhalten gefördert, und der soziale Umgang sehr stark geprägt. Und dieser positive Einfluss ist ein großer Schritt in eine freundschaftliche respektvolle Gemeinschaft für die Zukunft, wirbt Katharina Hirtenlehner für ihre Idee.