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Ried

Neues Gesetz stellt Kinderspielfest und
Fußball-Hochrisikomatch auf eine Stufe

RIED. Das neue Gesetz, das die Sicherheitsbestimmungen für Veranstaltungen regelt, macht Kinderspielfeste und Shopping-Nights zu Hochrisiko-Events. Die von Behördenseite zu exekutierenden Auflagen sind zum Teil völlig überzogen und unmöglich zu erfüllen. Werbeverbund Ried und Bezirkshauptmannschaft wollen nun gemeinsam eine „Reparatur“ des Gesetzes erwirken.
„Problematisch ist, dass das neue Sicherheitsgesetz nicht differenziert zwischen Fußball-Hochrisikomatch oder Kinderspielfest und alle größeren Veranstaltungen in einen Topf wirft“, kritisiert Vizebürgermeister Michael Steffan, Vorsitzender des Werbeausschusses: „So müsste zum Beispiel bei einer Einkaufsnacht der Rieder Handelsbetriebe ein riesiges Heer an Ordnern bereitgestellt werden. Was einerseits unfinanzierbar ist, andererseits optisch die Atmosphäre dieser Art von Veranstaltung empfindlich beeinträchtigen würde.“
Deutlich an der Realität vorbei geht auch die neue Lautstärkenbeschränkung. Diese erlaubt im innerstädtischen Bereich nur noch Musik mit maximal 70 Dezibel. Vizebürgermeister Steffan: „Da ist ja jedes Auto, das an einer Kreuzung losfährt, deutlich lauter!“ Diese Regelung hat dazu geführt, dass der beim Jubiläumsfest der Kinderfreunde geplante Auftritt von drei Bands abgesagt werden musste. Das Openair-Konzert mit den Gruppen „Cherosin“, „Kontrust“ und „A Pretty Face“ findet nun bei freiem Eintritt am Samstag, 20. September, ab 19.30 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Starmovie-Kino in Hannesgrub statt.
Bei der Erteilung von Veranstaltungsbewilligungen lässt das Sicherheitsgesetz den Behörden so gut wie keinen Spielraum. Erstaunlich ist, dass in anderen Bezirksstädten das Gesetz offensichtlich nicht umgesetzt wird. „In Schärding, Braunau oder Grieskirchen gelten offensichtlich eigene Gesetze. Das führt eindeutig zu einer krassen Benachteiligung von Ried“, kritisiert Vizebürgermeister Steffan, der grundsätzlich den Sinn von Bestimmungen, die Großveranstaltungen sicherer machen, nicht in Frage stellt: „Es muss allerdings schon unterschieden werden, um welche Art von Veranstaltungen es sich handelt.“

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