SPÖ Bezirksorganisation Ried

Möglichkeiten, wie du die SPÖ unterstützen kannst

Mitmachen

Ried

Gegen Zentralismus und für regionale Planung bei der Gesundheitsreform
Landesrätin Stöger unterstützt raschen
Ausbau des Krankenhauses Ried

Bei einem Besuch vor Ort hatte Gesundheits-Landesrätin Dr.in Silvia Stöger dem Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried bereits ihre volle Unterstützung für die notwendigen Ausbaupläne zugesagt. "Das Spital kann den Patientenandrang so nicht mehr bewältigen. Notbetten am Gang oder im Bad sind nicht akzeptabel, die Patientinnen und Patienten haben das Recht auf bestmögliche medizinische Versorgung und Pflege sowie auf Wahrung ihrer Intimsphäre", betont Stöger. Sie gab den Auftrag, raschestmöglich die erforderlichen behördlichen Genehmigungen abzuwickeln.
Die Zahl der stationären Patientinnen und Patienten des Rieder Spitals ist allein in den letzten vier Jahren um fast 15 % auf jährlich nun schon 30.000 gestiegen. Besonders betroffen sind die Fachbereiche Innere Medizin und Neurologie mit 101 % Auslastung sowie die Orthopädie mit über 97 % Auslastung. Die empfohlene Soll-Auslastung liegt bei 85 %. "Es gibt also nicht nur zu Spitzenzeiten fallweise Überlastungen, sondern auch im Jahresschnitt eine dauernde Überbelegung. Diese Situation kann selbst durch bestes flexibles Bettenmanagement zwischen den Abteilungen nicht mehr gelöst werden." Stöger will daher im Rahmen des Regionalen Strukturplans Gesundheit die Bettenzahl in Ried von derzeit 444 um 31 auf dann 475 erhöhen lassen. Auch das Österreichische Bundesinstitut im Gesundheitswesen (ÖBIG) hat diesen zusätzlichen Bettenbedarf bestätigt. "Der Bedarf an neurologischen und orthopädischen Leistungen wird zweifelsohne in Zukunft noch deutlich ansteigen", ist Dr.in Stöger überzeugt.
"Das Krankenhaus Ried ist ein Beispiel dafür, dass durch eine dezentrale Gesundheitsplanung schnell und effektiv auf neue Herausforderungen reagiert werden kann. So kann den regionalen Besonderheiten und Notwendigkeiten besser entsprochen werden", spricht sich Stöger neuerlich gegen einen Zentralismus aus, wie er mit der aktuellen Gesundheitsreform geplant ist. Das gilt auch für die Großgeräteplanung, die Stöger von der Bundes- und auf Landesebene verlagert haben will. "Neben bestens ausgestatteten Spitälern sind qualitativ hochwertige Diagnostikmethoden für die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Bevölkerung notwendig." Damit das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried zukünftig weitere zeitgemäße Diagnosemöglichkeiten anbieten kann, wird es mit einem modernen Krebsscanner, einem sogenannten PETGerät, ausgestattet. Die Anschaffung dieses Gerätes ist grundsätzlich bereits genehmigt. In der Sitzung der Gesundheitsplattform am 2. Juli 2008 beabsichtigt die Gesundheits-Landesrätin den entsprechenden  Finanzierungsbeschluss herbeizuführen. "Ich gehe davon aus, dass die Plattform einen Zuschuss gewähren wird, da dieses Gerät vom Bund und von der Landesregierung in den Großgeräteplan aufgenommen wurde", ist Stöger überzeugt.
"Ich sehe in der Aufwertung des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Ried nicht nur einen Vorteil für die Patientinnen und Patienten der Region, sondern auch Anerkennung für die Bemühungen und die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Spitals zum Wohle der Bevölkerung und Wertschätzung für die Erfüllung des breitgefächerten Versorgungsauftrages und der umfassenden Kompetenz dieses Hauses", resümiert Stöger.

Social Media Kanäle

Besuche unsere Social Media Kanäle!