Frauenministerin Doris Bures
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Frauenministerin Doris Bures besuchte Frauenhaus Innviertel
Frauenministerin Doris Bures besuchte am 14. September das Frauenhaus in Ried. Vorher stattete sie dem Büro der SPÖ-Bezirksorganisation Ried in der Bahnhofstraße 53 einen Besuch ab. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen wurde ihr ein kleiner Empfang im Garten bereitet. Unter den Gästen befanden sich Nationalratsabgeordnete Marianne Hagenhofer, LAbg. Christian Makor, Bundesrat Werner Stadler und die beiden Bezirksgeschäftsführer Erich Nagel (Ried) und Hannes Bogner (Schärding).
Nach einer herzlichen Begrüßung einer kleinen Erfrischung und einem Interview ging es weiter ins Frauenhaus.
Im Frauenhaus Ried fand ein Treffen mit der Leiterin Dr. Heidi Kunkel und ihren Mitarbeiterinnen statt. Wichtige Themen waren der Platzmangel im Haus, die Schwierigkeit für die Frauen und Mütter einen Arbeitsplatz zu finden und die Problematik eine geeignete Therapie für Mütter und Kinder in der Nähe zu bekommen.
Es können leider nur sechs Frauen mit Kindern aufgenommen werden. Diese können dann bis zu einem Jahr dort wohnhaft bleiben. Das Gebäude ist auch eine große Hürde für Mütter mit beeinträchtigten Kindern, da im Haus kein Lift vorhanden ist müssen die Mütter ihre oft großen und schweren Kinder über die Stiege befördern.
Frauenministerin Doris Bures sicherte angesichts der angespannten Lage kurzerhand eine zusätzliche finanzielle Unterstützung zu. Auf kurzem Wege soll für die Betreuung der Kinder, die mit ihren Müttern im Frauenhaus wohnen, noch verbessert werden. „Besonders die Kinder sind sowohl körperlich als auch psychisch besonders betroffen, wenn in Familien Gewalt passiert. Sie brauchen unsere besondere Unterstützung“, erklärte die Ministerin.
Frau Kunkel und ihre Mitarbeiterinnen wiesen auch auf die vielen Schwierigkeiten der Frauen und Mütter hin, die eine Eingliederung nach einem Aufenthalt im Frauenhaus mit sich bringen. „Sehr schwierig ist es für die Frauen einen Arbeitsplatz zu finden, der wiederum sehr wichtig ist um Geld zu verdienen und sich damit eine Wohnung zu finanzieren, um dann auf eigenen Beinen stehen zu können“, erläuterte Dr. Kunkel die Problematik.
Bevor die Ministerin zum nächsten Termin nach Braunau fuhr, überreichte sie noch ein Geschenk. Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses hatten ebenfalls eine Aufmerksamkeit vorbereitet.