SPÖ Bezirksorganisation Ried

Möglichkeiten, wie du die SPÖ unterstützen kannst

Mitmachen

Kindergartentarif-Verordnung

Kindergarten-Gebühren steigen um bis zu 100%!
LR Sigl soll Kindergartentarif-Verordnung zurückziehen und überarbeiten!
• Kindergarten-Gebühren steigen mit 1. September um bis zu 100%!
• Eltern wurden teilweise bis zum heutigen Tag nicht informiert!
• vier- bis fünfjährige Übergangsphase zur Angleichung soll vorgesehen werden!
„Der zuständige Kindergarten-Landesrat Victor Sigl muss die neue Kindergarten-Tarifverordnung zurückziehen und überarbeiten“, fordert der Landtagsabgeordnete aus dem Bezirk Ried Christian Makor. Zumindest bei den Höchstbeiträgen soll den Gemeinden eine vier- bis fünfjährige Übergangsphase ermöglicht werden, um die Gebühren zumindest auf leichter verdaulichen Etappen (zu jeweils ohnehin noch heftigen 20%) auf ein einheitliches Niveau anzuheben, schlägt Makor vor.
Die Verordnung führt über Nacht zu bis zu 100-prozentigen Steigerungen bei den Kindergartentarifen. Als Beispiel nennt er seine eigene Gemeinde Schildorn, die für den Kindergarten (7:15-12:45 Uhr) bisher den Eltern einheitlich 45.—Euro verrechnete. Mit dem in der Verordnung vorgesehenen Mindest-Höchstbeitrag von 90.—Euro würde sich der Elternbeitrag für manche also verdoppeln. Das ist für die Familien unzumutbar. Bei keiner anderen Gebühr würde es sich die öffentliche Hand erlauben so heftige Erhöhungen auch nur anzudenken. Ausgerechnet den Familien mit Kleinkindern wird nun ohne Vorwarnung teils heftig in die Tasche gegriffen!, kritisiert Makor.
Viele Eltern sind bis heute nicht über die neuen Tarife informiert worden. Als im Februar und März in den Gemeinden die Kindergarteneinschreibung durchgeführt wurde, war von so hohen Gebühren jedenfalls nicht die Rede! Viele Eltern werden in den nächsten Tagen eine böse Überraschung erleben.
Statt eine Regelung zu Lasten der Kinder und Familien über das Knie zu brechen, sollte  die Verordnung besser nochmals zurückgezogen und auf Grund der aktuellen Anregungen der Praktiker/innen aus den Gemeinden überarbeitet und fairer gestaltet werden, fordert Makor abschließend.

Social Media Kanäle

Besuche unsere Social Media Kanäle!